Brandenburger Tor

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Brandenburger Tor Berlins berühmtestes Wahrzeichen wandelte sich vom Mahnmal der Teilung zum Symbol der deutschen Einheit. Westlich der Straße »Unter den Linden« und »Pariser Platz« wurde das »Brandenburger Tor« nach dem Vorbild der Propyläen in Athen von Carl Gotthard Langhans d. Ä. erbaut. Es ist ein 65 Meter breiter, 20 Meter hoher und 11 Meter tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein. Sechs dorische Säulenpaare bilden fünf Durchgänge. In den beiden Torhäusern stehen große Skulpturen des römischen Kriegsgottes Mars, der das Schwert in die Scheide steckt, und der Göttin Minerva mit Lanze. Bis 1918 stand der mittlere Durchgang ausschließlich dem königlichen Hof zur Verfügung. 1868 wurden offene Säulenhallen für Fußgänger anstelle der bis dahin bestehenden Stadtmauer angebaut. Die Quadriga, das bronzene Vierergespann, geschaffen von Gottfried Schadow und 1794 auf dem Tor angebracht, wurde 1806 als Beute Napoleons Bon Aparte in 12 Kisten verpackt nach Paris gebracht und 1814 unter General von Blücher zurückgeholt. Die göttliche Wagenlenkerin ist Nike und Eirene in einer Person und für die Berliner war die Quadriga nach ihrer Rückführung im Volksmund die „Retourkutsche“. Das Brandenburger Tor selbst wurde während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt und bis 1958 völlig wiederhergestellt. Auf Beschluss des Senats von West-Berlin wurde auch die Quadriga nach den alten Gussmodellen neu geschaffen und 1959 den Behörden von Ost-Berlin übergeben und von diesen aufgestellt. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 stand das Bauwerk mitten im Sperrgebiet und konnte weder von Westen noch von Osten durchquert werden. Am 12. Juni 1987 sprach der US-amerikanische Präsident Ronald Reagan den historischen Satz anlässlich eines Berlinbesuchs vor dem Brandenburger Tor: „Mr. Gorbachev, open this gate! Mr. Gorbachev, tear down this wall!“ („Herr Gorbatschow, öffnen Sie dieses Tor! Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein!“). 28 Jahre nach dem Bau der Mauer wurde das Brandenburger Tor während der Wende am 22. Dezember 1989 unter dem Jubel von mehr als 100.000 Menschen wieder geöffnet.
Anmerkung: Die Quadriga blickte übrigens immer nach Osten. Es ist Irrtum, der sich hartnäckig hält, dass sie einmal Richtung Westen geblickt hätte. Das »Brandenburger Tor« bildete stets den Abschluss eines Triumpf Marsches auf der Straße »Unter den Linden«. Die Quadriga blickte sozusagen immer auf die zu Feiernden aus dem Osten kommend.

Adresse

  • Strasse: Pariser Platz
  • PLZ: 10117
  • Stadt: Berlin
  • Land: Deutschland

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